Schlaganfallprävention: rechtzeitige Vorsorge unersetzlich
Die Schlaganfallprävention betrifft Menschen aus allen gesellschaftlichen Kreise, unabhängig vom Alter. Obwohl unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert Wohlstand gewöhnt ist und auch das gesundheitliche System ausgezeichnet vernetzt ist, so geht auch der Wohlstand mit einigen Begleiterscheinungen einher, wie zum Beispiel mit gesundheitlichen Risiken, die das Herz betreffen.

Oftmals herrscht der Trugschluss, dass eine Schlaganfallprävention bei zum Beispiel UNIV. PROF. DR. CHRISTOPH NEUMAYER nur für Menschen im höheren Alter relevant ist, was wiederum die Chancen auf eine frühzeitige Diagnose minimiert. Denn es gibt zu Genüge Fälle von jungen Menschen, die ohne Vorerkrankung einen Schlaganfall erleiden. Es wird auch von sogenannten juvenilen Schlaganfällen gesprochen, wenn ein Betroffener unter 55 Jahren ist. Es sind schätzungsweise 30 000 junge Menschen im Jahr davon betroffen.

Die Ursachen für einen Schlaganfall sind vielfältig bis hin unerklärlich, sodass bei einigen Betroffenen keine gesundheitlichen Defizite festgestellt werden. Schließlich ist es ratsam einige Aspekte, bezüglich der Lebensführung und Ernährung, zu beachten, um das Risiko eines Schlaganfalls gering zu halten.

Vorsorgemaßnahmen für eine gute Herzgesundheit
Es fängt bereits bei elementaren Dingen, wie der Ernährung, an. Um das Herz gesund zu halten, ist es überaus wichtig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, denn Diabetes und Bluthochdruck, können infolge einer Mangelernährung resultieren und das Herz schwächen. Insbesondere industriell hergestellte Nahrung sollte nur mit Vorsicht und in Maßen verzehrt werden, weil diese neben dem hohen Zuckergehalt, auch sehr salzhaltig ist und Bluthochdruck verursachen kann. Darüber hinaus ist der Nährwert von sogenannten Fertigprodukten gering, bzw. die Speisen enthalten nahezu nur Kohlenhydrate.

Die nächste Ursache für Herzprobleme stellt das Rauchen dar und sollte, sobald wie nur möglich, eingestellt werden. Denn Rauchen verengt die Arterien und verursacht Krebs. Ein Hausarzt kann Hilfestellungen geben, sobald der Beschluss gefasst ist damit aufzuhören. Rauchen ist eine der Hauptursachen in unserer westlichen Gesellschaft, für ein frühzeitiges Sterben!

Zudem sind regelmäßige Untersuchungen beim Arzt essenziell, um nicht nur Herzkrankheiten frühzeitig zu behandeln, sondern andere mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Geschieht dies nicht, sind Folgeerscheinungen einer nicht diagnostizierten Krankheit möglich. Verschriebene Medikamente gilt es regelmäßig, wie verordnet, zu nehmen.

Neben den Vorsorgeuntersuchungen, ist Sport ein ideales Mittel, sich vital und gesund zu halten, auch in einem höheren Alter wirkt sich eine körperliche Betätigung positiv auf die Gesundheit aus. Doch je nach körperlicher Belastung und eventueller Vorerkrankung, ist es gut einen Arzt vorher zu konsultieren.

Schlusswort
Schlussendlich ist es nicht nur ein Aspekt, der das Risiko eines Herzinfarkts minimiert, sondern es kommt auf das Große und Ganze an. Somit ist es ausschlaggebend auf alle Teilaspekte im Leben zu achten, wie zum Beispiel Ernährung, Sport, Arbeit etc. Oftmals sind es nur kleinere Änderungen im Verhalten die vonnöten sind, um die Lebensqualität langfristig zu steigern.

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